In letzter Zeit häufen sich Schlagzeilen von Bränden in Feuerwehrhäusern und Löschfahrzeugen der Feuerwehren – sei es in Neustadt-Hambach, Stadtallendorf oder Treffurt.
Die Gemeinsamkeit in den bekannten Fällen: Es war keine Brandmeldeanlage installiert, da diese für Feuerwehrobjekte nicht vorgeschrieben sind. Hinzu kommt eine Einbruchserie in Gerätehäuser, wie beispielsweise in Freiburg, Rottweil oder im Rhein-Sieg-Kreis (siehe Kasten). Dass dringend Nachholbedarf bei der Absicherung von Feuerwehrobjekten herrscht, steht inzwischen außer Frage. Doch wie konnte es zu solchen Vorfällen kommen? Ein großes Problem ist das Fehlen
von Brandschutzkonzepten in Feuerwehrgerätehäusern. Eine Brandmeldeanlage ist nicht vorgeschrieben, und in vielen Fällen fehlt es den Gemeinden am nötigen Budget. Zusätzlich befeuert wird die Brandgefahr durch den Einsatz von akkubetriebenen Werkzeugen, die in den Fahrzeugen geladen werden und die eine potenzielle Brandgefahr darstellen.
Im Fall eines solchen verheerenden Brandes stellen nicht nur die finanziellen Mittel ein Problem dar, sondern auch die langen Lieferzeiten für neue Einsatzfahrzeuge. Die betroffene Feuerwehr ist folglich nur eingeschränkt einsatzfähig beziehungsweise auf die Überlandhilfe von nahegelegenen Wehren angewiesen. Dabei können professionelle Alarm- und Brandmeldeanlagen sowie moderne Videoüberwachung für den nötigen Brand- und Einbruchschutz sorgen, ohne den zeitkritischen Ablauf im Einsatzfall zu
beeinträchtigen. Mit gutem Beispiel voran geht die Freiwillige Feuerwehr Oedheim im Landkreis Heilbronn.
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